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Projektentwicklung

  Projektentwicklung
     
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Der Bedarf an einer leistungsfähigen und modernen Eisenbahn zwischen München und Verona wurde von der Verkehrspolitik bereits wenige Jahre nach Fertigstellung der Brennerautobahn erkannt. Verschiedene Machbarkeitsstudien haben gezeigt, dass sowohl der Brenner Basistunnel als auch die nördlichen und südlichen Zulaufstrecken technisch und wirtschaftlich umsetzbare Projekte sind.

Im Jahre 1994 beschlossen Deutschland, Österreich, Italien und die EU im Memorandum von Montreux die Eisenbahnachse Brenner schrittweise entsprechend der Verkehrsentwicklung und der Kapazitätsengpässe auszubauen. Die höchste Priorität wurde zu diesem Zeitpunkt der Ertüchtigung der Unterinntalbahn zuerkannt. Die EU hat 1994 dieses Vorhaben als besonders förderwürdiges Projekt in das Transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-V) aufgenommen:

 
1987 – 1989Machbarkeitsstudie zum Brenner Basistunnel
1991 – 1993Machbarkeitsstudie zu den nördlichen und südlichen Zulaufstrecken
1994   Memorandum von Montreux, Beschluss zum schrittweisen Ausbau der zweigleisigen Eisenbahnstrecke München – Verona auf eine viergleisigen Querschnitt
1994EU – Rat von Essen nimmt die Brennerachse als Projekt Nr. 1 in den Katalog der prioritären TEN-V-Vorhaben auf.
1995Gründung der Brenner Eisenbahn GmbH
1996Beginn der Planungsarbeiten für den 1. Ausbauschritt der neuen Unterinntalbahn
 
1999Start der Planungsphase 1 für den Brenner Basistunnel durch die Brenner Basistunnel EWIV
2002Baugenehmigung und Baubeginn für den 1. Ausbauschritt der neuen Unterinntalbahn (40 Kilometer zwischen Kundl und Baumkirchen)
 
2003Start der Planungsphase II für den Brenner Basistunnel durch die Brenner Basistunnel EWIV
2004Umgründung der Brenner Basistunnel EWIV in die europäische Gesellschaft Brenner Basistunnel BBT SE

 

 

 
    
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