Brennerverkehr
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Die Brennerachse ist eine Hauptschlagader des europäischen Güter- und Personenverkehrs. Der 1375 Meter hohe Pass verbindet die Wirtschaftsräume und Bevölkerungszentren Oberitaliens mit dem süddeutschen Raum. Seit der Besiedelung des Alpenraumes wird der Übergang für den Güter- und Personenverkehr genutzt. Mit der Fertigstellung der Brennerautobahn 1972 hat die Bedeutung des Straßenverkehrs auf der Brennerachse stetig zugenommen. Die Verkehrszahlen sind binnen weniger Jahre in einem Ausmaß angestiegen, dass die Verkehrspolitik verschiedene Maßnahmen zur Ertüchtigung des Schienenverkehrs beauftragt hat. Parallel dazu wurden Machbarkeitsstudien zum Bau des Brenner-Basistunnels und seiner Zulaufstrecken erstellt. Im Jahr 2007 sind 48,2 Millionen Nettotonnen Fracht auf Straße und Schiene über den Brenner geflossen. 35,0 Millionen Tonnen wurden auf der Straße und 13,3 Millionen Tonnen auf der Schiene befördert. Der Anteil der Straßentransporte beträgt somit 73 Prozent des gesamten beförderten Gütervolumens. Im Vergleich zum Jahr 2006 ist das Gütervolumen über den Brenner 2007 auf der Straße um rund 1,7 Millionen Tonnen gewachsen. 25 Prozent des gesamten alpenquerenden Straßenverkehrs (Alpenbogen Ventimiglia – Wien) laufen über die Brennerroute.
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