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Basistunnel

    Brenner Basistunnel
         
 

Der Brenner Basistunnel ist das zukünftige Herzstück der Eisenbahnverbindung München - Verona. Mit einer Länge von 55,6 Kilometern wird der Tunnel zwischen Franzensfeste und Innsbruck in wenigen Jahren zu den längsten der Welt zählen.

Seit 1999 laufen die Aktivitäten zur Entwicklung des Vorhabens mit Hochdruck. In der Vorbereitungsphase 1 hat die Brenner Basistunnel EWIV alle erforderlichen technischen Grundlagen für die weitere Projektentwicklung erarbeitet. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden Mitte 2002 vorgelegt. In weiterer Folge hat die BBT EWIV das Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung in Österreich und Italien gestartet und die Erkundung der zukünftigen Trasse weiter vertieft.

Seit 2005 ist die Brenner Basistunnel SE für die Entwicklung des Projektes zuständig. Mit Büros in Innsbruck und Bozen wird die BBT SE in den kommenden Jahren den Brenner Basistunnel zur Baureife führen und die Hauptbaumaßnahmen beauftragen. Eigentümer der BBT SE sind die Republik Italien (50%), die Republik Österreich (25%) sowie das Land Tirol (25%). Basis der Zusammenarbeit ist ein Staatsvertrag vom April 2004 zwischen Österreich und Italien.

Der Brenner Basistunnel wird als System mit zwei je eingleisigen Tunnelröhren ausgeführt. Bei Innsbruck, Steinach und Wiesen ist die Einrichtung von „Multifunktionsstellen“ vorgesehen. Diese ermöglichen Überholvorgänge im Tunnel und sind tragende Elemente des Sicherheitskonzeptes. Zugangstunnel sind in Ahrntal, Wolf, Pfitsch, Mauls und Aicha geplant. Züge können den Tunnel zukünftig mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 Kilometer pro Stunde befahren.

 

 

         
         
 
       
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