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Die eurpäische Bedeutung des Brennerkorridors

Mehr als 35 Millionen Nettotonnen beträgt derzeit das jährliche Transportaufkommen über den Brenner. Der Pass ist somit der wichtigste Übergang der Alpen. Durch die Dominanz des Straßenverkehrs ist die Bevölkerung entlang der Zubringerstrecken erheblich belastet.

  Die europäische Bedeutung des Brennerkorridors
     







 
 

Mehr als 35 Millionen Nettotonnen beträgt derzeit das jährliche Transportaufkommen über den Brenner. Der Pass ist somit der wichtigste Übergang der Alpen. Durch die Dominanz des Straßenverkehrs ist die Bevölkerung entlang der Zubringerstrecken erheblich belastet.

Drei Viertel des Brennerverkehrs werden auf der Straße abgewickelt. Diese Ungleichverteilung entwickelt sich zu einem wirtschaftlichen Problem, da die Kapazitätsgrenzen der Straße in absehbarer Zeit erreicht werden. Auch der Personenverkehr ist von den Qualitätseinbußen auf der Straße betroffen.

Die europäischen Planungen berücksichtigen den Schienenausbau an der Brennerachse sowohl in den TEN-Leitlinien 1996 als auch in den Leitlinien vom 30. April 2004 mit höchster Priorität. Seit den frühen 90er Jahren sind rund 200 Millionen Euro an Fördergeldern in die Verbindung München-Verona geflossen.

Auch organisatorisch hilft die EU, das Brenner Projekt voranzutreiben. Vor allem der Flaschenhals im Bereich des Basistunnels ist zu entschärfen. Bi- und trilaterale Treffen werden durch einen EU-Koordinator personell begleitet und unterstützt.



Bereits rund 200 Millionen Euro an Fördergeldern sind in die Verbindung München-Verona geflossen.



 

 

     
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