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Lobbying für die Schiene

Politik und Wirtschaft beiderseits des Brenners ziehen beim Bahnbau an einem Strang.

    Lobbying für die Schiene
         
    Politik und Wirtschaft beiderseits des Brenners ziehen beim Bahnbau an einem Strang.
         

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Die Eisenbahnachse Brenner zwischen München und Verona ist eine mehr als 400 Kilometer lange Hauptschlagader des alpenquerenden Schienenverkehrs. Neben den staatlichen Interessen von Italien, Österreich und Deutschland treten gerade bei diesem Projekt auch die gemeinsamen Anliegen der Anrainer in den Vordergrund, denn die Brennerbahn verbindet kein „nationales Zentrum mit seiner Peripherie“.
> <br> Viel mehr geht es um den grenzüberschreitenden Bau einer leistungsfähigen und umweltfreundlichen Infrastruktur. Die Aktionsgemeinschaft Brennerbahn ist ein Zusammenschluss der Provinzen und Länder mit den Handelskammern von Verona, Trient, Bozen, Tirol und Bayern. Seit 1991 verfolgt sie das Ziel, die gemeinsamen Interessen am Ausbau der bestehenden Brennerbahn sowie in Bezug auf den Bau der neuen Brennerbahn abzustimmen. Durch gezieltes Lobbying, vor allem gegenüber den staatlichen Regierungen und auf europäischer Ebene, können Entscheidungen im Sinne der regionalen Bedürfnisse beeinflusst werden.
> <br> Die Aktionsgemeinschaft sieht sich aber auch als Informant und Vertreter der unmittelbar an der Bahn lebenden Bevölkerung. Der Vorsitz der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn wechselt im Abstand von zwei Jahren und ist mit Jänner 2005 an den Trentiner Landeshauptmann Lorenzo Dellai übergegangen. Auch die Produktion von Transfer. ist eine Initiative der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn.

 

         
 
       
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