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Im Unterinntal startet das fünfte Baulos

Ein technisch besonders anspruchsvolles Baulos hat die BEG im August 2005 gestartet. Zwei Eisenbahntunnels mit einer Länge von insgesamt 3,2 Kilometer werden bis 2010 in der Gemeinde Stans errichtet. Die neue Bahn unterquert sowohl die ÖBB-Bestandstrecke als auch die Inntalautobahn A12.



 
 Im Unterinntal startet das fünfte Baulos

 
 

Ein technisch besonders anspruchsvolles Baulos hat die BEG im August 2005 gestartet. Zwei Eisenbahntunnels mit einer Länge von insgesamt 3,2 Kilometer werden bis 2010 in der Gemeinde Stans errichtet. Die neue Bahn unterquert sowohl die ÖBB-Bestandstrecke als auch die Inntalautobahn A12. Selbst beim Tunnelbau wenige Meter unterhalb dieser viel befahrenen Straßen- und Schienenverbindungen darf es zu keiner Unterbrechung der Verkehrsströme kommen. Neben zahlreichen Sicherungsmaßnahmen ist auch eine vorübergehende Verlegung der Inntalautobahn erforderlich. Die Baukosten in Stans belaufen sich auf 104 Millionen Euro, die Unternehmen Alpine-Mayreder sowie Grund-, Pfahl und Sonderbau sind als Arbeitsgemeinschaft mit der Ausführung beauftragt.




 

Bauabwicklung

Der erste Ausbauschritt der neuen Unterinntalbahn zwischen Kundl und Baumkirchen ist rund 40 Kilometer lang. Entsprechend den wechselnden Rahmenbedingungen kommen verschiedenste Baumethoden zum Einsatz. Organisatorisch ist das Projekt in 10 Hauptbaumaßnahmen unterteilt.

Zweiter Ausbauschritt im Unterinntal

Mit dem Bau des Brenner Basistunnels bis zum Jahr 2015 wird der Schienenverkehr zwischen München und Verona deutlich zunehmen. Berechnungen zeigen, dass langfristig auch der zweite Ausbauschritt im Unterinntal zwischen Kundl bis nach Deutschland rechtzeitig umgesetzt werden muss. Im Sinne einer langfristigen Vorbereitung dieses Vorhabens startet die BEG im Herbst 2005 erste Planungsarbeiten, entsprechende Aufträge wurden bereits erteilt.
 

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