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Die Bagger fahren jetzt auch erstmals für den Brenner Basistunnel auf. Aus Anlass des Baubeginns für die vorbereitenden Arbeiten zum Pilotstollen trafen sich Politiker aus Italien, Österreich und von der EU zu einer Spatenstichfeier am Brennerpass. Einhellig bekannten sich der österreichische Bundeskanzler und damalige EU-Ratspräsident Wolfgang Schüssel, der österreichische Infrastrukturminister Hubert Gorbach sowie der stellvertretende Transportminister Italiens Cesare De Piccoli zur Bedeutung und Sinnhaftigkeit des 55 Kilometer langen Tunnels.
„Der Spatenstich ist ein Symbol dafür, dass Europa für seine Menschen da ist und konkrete Projekte umgesetzt werden“, sagte Wolfgang Schüssel in seiner Ansprache. „Heute stellen wir die Weichen in der Verkehrspolitik für die nächsten 100 Jahre. Infrastrukturentscheidungen sind langfristig und beeinflussen das Leben der nächsten Generationen. Der Tunnel ist kein Allheilmittel, aber der Lebensraum in den betroffenen Gebieten bleibt durch den Bau der neuen Bahn auf Jahrzehnte hinweg lebenswert.“
Einigkeit herrschte unter den Rednern in Bezug auf die Wichtigkeit der Zulaufstrecken. Die Landeshauptleute Lorenzo Dellai, Luis Durnwalder und Herwig Van Staa sowie der EU-Koordinator Karel van Miert betonten, dass der Basistunnel Teil eines Gesamtkonzeptes sei und keine „Insel“ bleiben dürfe. Mauro Moretti von den italienischen Staatsbahnen berichtete in diesem Zusammenhang, dass im italienischen Abschnitt der TEN-Achse Berlin – Palermo die Ausbaustrecke Verona– Florenz bis 2009 fertig gestellt sein soll.
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