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Unterstützung für die Eurovignette

    Unterstützung für die „Eurovignette“
         


 

Die Präsidentenkonferenz der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn hat bei ihrer letzten Sitzung in Trient deutlich ihre Unterstützung für die so genannte „Eurovignette“ zum Ausdruck gebracht. In einem gemeinsamen Beschluss haben Verona, Trient, Südtirol, Tirol und Bayern sowie die zugehörigen Wirtschaftskammern den Text der Richtlinie begrüßt und dessen Bedeutung für den Schutz der Umwelt sowie für den Ausbau der Eisenbahnachse Brenner bestätigt. Die Aktionsgemeinschaft forderte eine rasche Übernahme der Bestimmungen in die nationalen Gesetzgebungen.



Weiters forderte die Präsidentenkonferenz verstärkte Bemühungen bei der Realisierung der Zulaufstrecken für den Brenner Basistunnel. Vor allem die Planungen für die vier prioritären Abschnitte am Südzulauf müssen mit Nachdruck vorangetrieben werden. Die prioritären Abschnitte sind:

  • Franzensfeste – Waidbruck
  • Umfahrung Bozen
  • Umfahrung Trient – Rovereto
  • Zufahrt Verona
   

Eurovignette

Die “Eurovignette” ist eine einheitliche europäische Richtlinie zur Festlegung von Mautgebühren. Neben einer gemeinsamen Berechnungsmethode wird mit der „Eurovignette“ auch der für den Brenner wichtige Grundsatz der Querfinanzierung eingeführt. Ein Teil der Mauteinnahmen kann für den Bau von Bahninfrastrukturen verwendet werden. In sensiblen Gebieten fließen bis zu 15 Prozent und bei grenzüberschreitenden Schienenausbauvorhaben wie dem Brenner Basistunnel bis zu 25 Prozent der Mauteinnahmen in den Schienenausbau.

     
 
       
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