Kurzmeldungen
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Bürgermeister des bayerischen Inntals fordern Bahnausbau Im bayerischen Inntal zwischen Kiefersfelden und Rosenheim sehen sich 40.000 Anrainerhaushalte dem stetig wachsenden Verkehr auf Autobahn und Eisenbahn gegenüber. Bis zu 90.000 Fahrzeuge und 220 Züge passieren in Spitzenzeiten täglich diesen Bereich des Brenner-Nordzulaufes. Angesichts des Baufortschrittes im Nordtiroler Teil der Brennerachse, des Planungsbeginns für den grenzüberschreitenden Abschnitt zwischen Österreich und Deutschland sowie der Baureifmachung für den Brenner Basistunnel drängen die Gemeinden auf einen Planungsbeginn auch in Bayern. „Wir möchten jetzt mitarbeiten, die Belastungsgrenze des Inntals ist erreicht“ bringt Wolfgang Berthaler, Bürgermeister der Gemeinde Flintsbach die Stimmung bei einer Pressekonferenz auf den Punkt. |
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Brennerachse im Internet Seit der letzten Ausgabe von transfer haben die Aktionsgemeinschaft Brennerbahn und die beiden derzeit aktiven Projektgesellschaften BBT SE und BEG ihre Websites erneuert. Unter den Adressen www.bbt-se.com, www.beg.co.at findet sich nun noch mehr Aktuelles zur Entwicklung der Schienenausbauprojekte Brenner Basistunnel und Neue Unterinntalbahn. Die virtuelle Informationsplattform der der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn wartet in neuem Gewand unter www.brennerbahn.info mit einer Vielzahl an Hintergrundinformationen, Kontaktadressen und Verlinkungen auf. Auch alle Ausgaben von transfer sind digital eingestellt und können im Volltext durchsucht werden. |
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Monitraf-Fachkonferenz in Luzern Die Verkehrsachsen über die Alpen sind ein vernetztes System. Ändern sich in einem Land die Nutzungsbedingungen der Infrastruktur, so beeinflusst dies die Verteilung der Ströme des Güter- und Personenverkehrs im gesamten Alpenbogen. Das Forschungsprojekt Monitraf beschäftigt sich seit Anfang 2005 mit der Suche nachhaltiger Lösungen zur Verminderung der negativen Auswirkungen des Straßenverkehrs. Partner des Projektes sind Regionen aus Italien, Österreich, Frankreich und der Schweiz. Ende 2005 hat das Monitraf-Projektteam in Luzern am Vierwaldstättersee zur 1. Internationale Fachkonferenz „Verkehr durch die Alpen“ geladen. Vor internationalem Publikum wurden dabei die bisher vorliegenden Erkenntnisse zu den Folgen des Straßenverkehrs und die Auswirkungen politischer Maßnahmen diskutiert. Bis 2008 entwickelt Monitraf aufbauend auf die vorliegenden Studien Maßnahmen, die in allen beteiligten Regionen zur Erhöhung der Lebensqualität gemeinsam umgesetzt werden können. |
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Ohne Lokwechsel über den Brenner Seit 2005 verkehren erstmals regelmäßig Güterzüge ohne Lokwechsel über den Brenner. Die privaten Eisenbahnunternehmen RTC und Lokomotion bringen dabei Mehrsystemlokomotiven von Siemens zum Einsatz. Neben der elektrotechnischen Ausrüstung haben die Zugfahrzeuge alle Zugsicherungseinrichtungen für den Deutschland-Italien-Verkehr an Bord. Display-Texte am Führerstand sind in mehreren Sprachen verfügbar, Lokführer können zum Beispiel das Spitzenlicht aus einem Menü von 15 verschiedenen Signalbeleuchtungen wählen. Der Vorteil der Mehrsystemlokomotiven liegt auf der Hand, die bisher komplizierte Betriebsabwicklung mit Rangierarbeiten am Brenner wird wesentlich vereinfacht. RTC/Lokomotion haben 2005 mehr als 5.000 Züge mit rund 2,7 Millionen Tonnen Fracht über den Brenner geführt. |
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