Grünes Licht für Tunnelbohrmaschine im Erkundungsstollen
| Grünes Licht für Tunnelbohrmaschine im Erkundungsstollen | ||||||||
”Dieses Projekt hat einen außerordentlichen symbolischen Wert. Es ist ein Projekt des Friedens, der europäischen Integration und der Modernisierung.” |
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![]() Giorgio Napolitano |
Mit diesen Worten startete der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano offiziell die Arbeiten am ersten Erkundungsstollen für den Brenner Basistunnel, der zwischen Mauls und Aicha in der autonomen Provinz Bozen gegraben wird. Die Zeremonie zur Eröffnung der Baustelle für den Brenner Basistunnel fand am 28. April 2008 unter Teilnahme der lokalen Behördenvertreter und der Spitzenvertreter der italienischen Staatseisenbahn Genauso entschlossen äußerte sich Lorenzo Dellai, Landeshauptmann der Provinz Trient: “Heute konkretisiert sich der große Traum des neuen Brennerkorridors, ein bedeutendes Werk für Umwelt, Wirtschaft und Kultur. Es wird keine Kathedrale in der Wüste sein, denn es wird auch die südliche Zulaufstrecke von Franzensfeste bis Verona ausgebaut. Es wird kein zweites Val di Susa sein, denn es gibt bereits einen offenen Dialog mit der Öffentlichkeit.” Der Brenner Basistunnel zwischen Innsbruck und Franzensfeste wird 55 Kilometer lang sein. Verantwortlich für die Planung und den Bau ist die europäische Brenner Basistunnel Gesellschaft (BBT SE), mit 50 %iger Beteiligung auf italienischer Seite durch Tunnel Ferroviario del Brennero (83 % Rete Ferroviaria Italiana; 6 % autonome Provinz Bozen, 6 % autonome Provinz Trient und 5 % Provinz Verona); auf österreichischer Seite gehören 25 % der Republik Österreich und 25 % dem Land Tirol.
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